WIE NEU GEBOREN! FOLGE DEINEM RHYTHMUS UND DU WIRST WUNDER ERLEBEN

Mach dir die Zeit des Rückzugs zu Nutze und komme in die Form deines Lebens!

Sieger werden im Winter gemacht – nutze diese Zeit für dich.

Kennst du diesen Spruch? Er ist unter Sportlern sehr beliebt und besagt, dass man in der „nicht sichtbaren Zeit“,  viel verändern kann. Alsonutze diese Zeit JETZT für dich.

Ist es nicht wunderbar, dass wir gerade hier in unseren Breiten, alle Jahreszeiten so ausgeprägt erleben dürfen?

Wir haben das große Glück auf diesem Teil der Erde, in einer gemäßigten Klimazone und somit voll im Einklang mit der Natur leben zu können. Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Auswirkungen das Klima, auf die Menschen hat, die dort leben?

Die Natur zeigt uns den Rhythmus auf so wundervolle Art und Weise. Jede Jahreszeit hat ihre schönen und ganz besonderen Seiten: Im Frühling, das Erwachen und Wachsen. Wie gut es tut, nach der langen Zeit der Dunkelheit und der Ruhe, die Aktivität mit allen Sinneswahrnehmungen wieder zu spüren. Die aufweckenden und hellen Farben, die frischen Düfte, die bezaubernden Geräusche wie Vogelzwitschern, der Geschmack von jungen Gemüse und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut.

Oder der Sommer mit all seiner Kraft und Energie, die ebenfalls auf jeder Ebene zu erkennen ist und sich in allen Farben und Formen widerspiegelt.

Gefolgt vom Herbst, der Jahreszeit, in der die Fülle und Ernte im Vordergrund stehen. Er  bietet dem Auge eine unglaubliche Vielfalt kräftiger Farben und fantastischer Geschmäcker oder Gerüche und motiviert uns zum Sammeln und Vorbereiten für die Zeit der Stille und Insichkehr.

Und letztlich dem Winter, die Zeit des Stillstands und Rückzugs. Aber stimmt das wirklich? Ich behaupte dieser Stillstand ist rein äußerlich. Denn selbst die Tiere, die Winterschlaf halten, machen nichts anderes als ihren Akku wieder aufzuladen.

Nichts ist so beständig, wie der Wandel!

Und genau das kann uns so viel Kraft und Gelassenheit schenken. Innerhalb  dieses Veränderungsprozesses, dieses Wandels stärkt uns die Gleichmäßigkeit und Ordnung. Gewisse Regeln, an die wir uns halten. Denn dadurch schonen wir einerseits unsere Kräfte, da ein gewisser Automatismus einkehrt  und andererseits gibt es uns Stabilität und Sicherheit, da wir den Ablauf kennen. Das nimmt uns wiederum Angst vor Neuem, Unerwartetem.

Trotzdem brauchen wir Ordnung

Was ich damit meine ist: Betrachten wir beispielsweise Tag und Nacht  – die gibt’s immer. Das ist die Ordnung, die Regel.  Zwar sind im Sommer die Tage länger und im Winter kürzer, aber an der Tatsache alleine ändert sich nichts. Die Pflanzen und Tiere passen sich dieser Gegebenheit entsprechend an und finden ihren individuellen  Rhythmus (durch Wegzug, Winterschlaft, Blätter abwerfen etc…).

Sorge für den Ausgleich aktiver und passiver Phasen

Es gibt also immer eine aktive Phase, in der Öffnung und Wachstum im Vordergrund stehen und dann im Gegenzug eine passive Phase, die der des Innehaltens und Zusichkommens. Wenn wir diese einfache Regel verstehen und in unseren Alltag einbauen, gelingt es uns ganz schnell mehr Ausgeglichenheit und Balance in unser Leben zu bringen. Denn erst wenn wir imGleichgewicht sind, also auf festen Boden stehen, nicht straucheln oder wackeln, weil wir ständig in Bewegung sind, können wir Wurzeln schlagen. Sobald wir Wurzeln geschlagen haben,können wir wachsen – Stück für Stück. Das sollten wir uns immer wieder klar machen!

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Ständiges Wachstum geht nicht

Heutzutage wird einem oft vermittelt, es ginge nur um Wachstum. Das ist aber schlicht unmöglich. Oder habt ihr schon mal einen Baum gesehen, der schneller wächst, nur weil es all die Bewohner und Nutznießer (wie Insekten, Vögel etc.) von ihm verlangen?

Übertragen wir dieses Beispiel mal in unsere Welt:  In dem Falls bist DU der Baum und die Bewohner oder Nutznießer sind deine Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder. Merkst du was?

Oder mal auf die Wirtschaft übertragen: Diesmal ist der Baum die FIRMA und die Insekten und Vögel, sind die Aktionäre. Versteht ihr was ich meine?

Es kann gar nicht funktionieren! Auch wenn wir Menschen uns immer einbilden, dass wir die Welt aus den Angeln heben und alle Naturgesetze außer Gefecht setzen können. Das klapptkurzfristig, ja – aber niemals langfristig.

Woher kommen denn diese ganzen Hypes und Blasen (Stichwort Immobilien oder Finanzkrise) und infolge all die Massenentlassungen? Und auch die immense Zunahme psychischer Krankheiten, wie Burnout und all die anderen Varianten von Depressionen oder sonstigen psychischer Beeinträchtigungen? Sicher nicht von ungefähr.

Wir sind ein Teil der Natur

Wir sind ein Teil der Natur und sollten das nicht immer leugnen, sondern mit ihr leben und Sie endlich wieder als Lehrmeister annehmen. Übrigens drückt auch das Flüchtlingsthema letztlich nur die Dysbalance aus, welche wieder ausgeglichen werden muss. Es kann und darf gar nicht anders sein. Denn die Natur ist immer bestrebt nach dem Ausgleich.

Fakt ist, wir können diese natürliche Bestrebung nach Wandel und Ausgleich nicht ändern. Wir können ihn aber verstehen lernen und in unser Leben integrieren.

Denn, wie du dein Leben siehst und anpackst, entscheidest du ganz allein. Den Unterschied macht also deine Sichtweise. Geh ich mit, bin ich im flow oder stemme ich mich dagegen und baue Widerstand auf?

Geh ich mit ihr oder arbeite ich dagegen?

Das wiederum hat aber wieder sehr viel Einfluss auf deinen eigenen Energielevel. Verschwendest du deine Energie, indem du dich aufreibst und immer gegen den Strom schwimmst oder lädst du deinen Akku ganz automatisch auf, indem du mit dem natürlichen Rhythmus gehst?

Nun kommen wir noch einmal zurück zum Thema Jahreszeit: Ich persönliche liebe alle Jahreszeiten, also auch den Winter und genieße ganz bewusst die Zeit der Ruhe und des Rückzugs. Es ist für mich eine sehr aufladende und lichtbringende Zeit.

Die Richtung zählt

Im Sommer ist das ganze Leben sehr nach außen gerichtet. Wir gehen viel raus und wollen das auch. Lieben die Gesellschaft, essen oft draußen, werkeln im Garten, sind  allgemein eher aktiv, treiben auch mehr Sport, zeigen Haut und pflegen unseren Teint, sind spontaner, leidenschaftlicher und energiegeladener….etc  Der Focus liegt also ganz klar im von INNEN nach AUSSEN.

Und das ist im Winter genau umgekehrt. Hier liegt der Focus im von AUSSEN nach INNEN. Genauso wie die Bäume, die ihre Blätter abwerfen und all die Kräfte zurück in die Wurzeln und den Boden ziehen.

So sollten wir das auch machen. Geht in die Innenschau! Zündet das Licht eurer Quelle, eures Herzens an. So könnt ihr einerseits auch mal euren Schattenseiten Beachtung schenken und diese beleuchten und andererseits vor allem auch annehmen lernen. Das schafft ihr in der aktiven, nach außen orientierten Zeit sicher nicht – denn da möchte man ja glänzen und strahlen. Ist es nicht so?

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Wir brauchen Sommer und Winter –  auch für unsere Seele.

Die dunklen Seiten und Zeiten gehören genauso zu uns, wie die Sonnenseiten. Plus und Minus. Yin und Yang. Ohne den Schatten, wäre das Licht nicht sichtbar und du nicht vollständig. Denn genau diese Kombination aller Eigenschaften, egal, ob positiver oder negativer Natur, machen dich aus. Das ist deineEinzigartigkeit.

Momentan befinden wir uns noch in der Übergangsphase. Der Körper muss sich, gerade nach der Zeitumstellung erst wieder einpendeln. Macht es euch leicht und geht mit Muse und Hingabe, den Dingen nach, die euch Freude bringen und Kraft schenken. Zelebriert diese.  Findet einen neuen Rhythmus, euren Rhythmus in der ruhigen und dunklen Jahreszeit.

Lasst Muse einkehren

Nehmt euch beispielsweise jeden Abend eine Badewanne, bastelt, näht, strikt oder häkelt (vielleicht entsteht dabei schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk), liegt auf der Couch undhört eure Lieblingsmusik, musiziert oder singt, dichtet und schreibt (Geschichten, Tagebuch oder was auch immer), führt schöne Traditionen innerhalb der Partnerschaft, Familie oder mit den Kindern ein, wie beispielsweise ausgedehnte Spaziergänge an einem Tag der Woche, Freitagnachmittag backen oder Samstagmittag gemeinsam ein großes Menü kochen oder Sonntagabend zum  Spieleabend machen. Lasst eurer Phantasie und vor allem eurer Intuition freien Lauf. Denn all diese Tätigkeiten wirken wie ein Regenerationsprogramm und Katalysator. Das füllt eure Ressourcen wieder komplett auf.

Und vielleicht gelingt es euch und ihr kommt bei der ein oder anderen Tätigkeit in den Flow. Wisst ihr was ich meine? Wenn man sich so voll und ganz einer Sache hin gibt , total in ihr versinktund die Außenwelt gar nicht mehr wahrnimmt….?!?  Das ist wie Powerfood für eure Seele und gibt euch unglaublich viel Kraft. Mir geht das oft so, wenn ich einen Text schreibe, wie diesen Blogartikel beispielsweise.

Lasst euch treiben

Einfach treiben lassen – mit Liebe und Hingabe. Kein Zwang, kein Müssen. Folgt eurer inneren Stimme. Fangt am besten jetzt gleich an.

Und wenn ihr dann noch Achtsamkeit, bewusste Atmung und Bewegung sowie Entspannungs- und Konzentrationsübungen in den Alltag bringt, wirkt das wie ein Booster auf eurem Energiekonto. Stellt euch vor, ihr investiert in Aktien. Wer Aktien kauft, dem wird immer geraten: Verbringe viel Zeit mit der Recherche und schlag zur rechten Zeit zu.  Dann kümmere dich nicht mehr darum. Lass das Geld für dich arbeiten.

Das kann man 1:1 übertragen: Verbringe jetzt viel Zeit mit dir und den Dingen die dir guttun, füll all deine Speicher auf körperlich, emotional, regenerativ, ernährungstechnisch – gönn dir nur das Beste und du wirst völlig erstaunt und überrascht sein, mit welch unglaublicher Energie du in den Frühling startest. Vielleicht wirst du sogar ein wahres Wunder erleben.

Probiert es am Besten gleich mal aus:

Rückzugsübung: Schildkröte

Setz dich auf den Boden und stell die Füße an. Dabei berühren die Fußsohlen den Boden und die Hände greifen die Kniekehlen. Dann zieh dich mit dem Bauchnabel sanft Richtung Oberschenkel, so dass das Becken nach vorne kippt. Dann lass die Beine mit den Knien sanft nach außen fallen, so dass sich die Fußsohlen berühren. Rutscht mit den Füßen ein bisschen vor, dass eine große Raute zwischen  deinen Beinen entsteht. Richte dich mit der Einatmung auf und bringe ausatmend deinen Oberkörper nach vorne. Soweit, dass du den Kopf bequem darauf ablegen kannst. Gelingt dir das nicht, leg ein Kissen und evtl. auch Decken zur Unterstützung unter. Zieh den Bauchnabel ein und nutze deinen Atem, um die Länge in der unteren Wirbelsäule zu erhalten.

Stell dir vor, du bist eine Schildkröte und so wie sie sich in ihren Panzer zurückzieht, ziehst du deine 5 Sinneswahrnehmungen ebenfalls zurück.

Bleib in dieser Position für einige Atemzüge, wenn möglich 5 Minuten.

Dann richte dich langsam, Stück für Stück wieder auf.

 

Was bewirkt diese Übung?

Die Fähigkeit seine Sinne bewusst und aktiv zurück zu ziehen, ist eine ganz wesentliche Funktion unseres Geistes. Solange wir auf allen Kanälen, ständig input bekommen, ist auch unser Geist unruhig und zerstreut. Er ist immer in Aktion, am abwägen, entscheiden, sortieren und verarbeiten. Wenn wir uns ganz bewusst mittels der Sinnesorgane zurückziehen, kennzeichnen wir damit einen wesentlichen Schritt uns von außen nach innen zu wenden. Wir entschleunigen die geistigen Aktivitäten und erlauben uns dadurch ruhiger zu werden und klarer zu sehen.

Und wie fühlst du dich jetzt?

War die Übung vielleicht ein toller Auftakt für dich und du möchtest noch mehr solcher Übungen kennen lernen und praktizieren? Dann schau dich gerne au f meiner website um  und trag dich auch am besten gleich für den Newsletter
ein.

Ich freu mich auf dich.

Alles Liebe

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