Vorsätze und andere Routinen – … mit denen man nicht unbedingt baden gehen muss

Und welche Vorsätze hast du für 2018? Ich liebe diese ersten Wochen des Jahres immer sehr. Irgendwie herrscht so eine Aufbruchstimmung. So ein Veränderungsdrang… alle sind ganz eifrig dabei ihre Vorsätze umzusetzen… Natürlich habe ich auch welche. Aber erstmal wollte ich Baden gehen. Also nicht mit meinen Vorsätzen, sondern mit meinem kids…. Wie das alles zusammenhängt erfährst du in meinem heutigen Blogartikel.

 

Vorsatz No. 1 Gesund & Schlank

Man liest überall von Gesundheit und Wellness, abnehmen, schlank werden und gesund sein. Sogar jeder Supermarkt geht auf dieses Bedürfnis ein. Im Discounter ist mittlerweile jedes erdenkliche Heimgerät zu bekommen, sei es auch noch so sinnlos.

Ich frage mich ehrlich gesagt eh immer, wie die das überhaupt so schnell zu Stande bekommen. Am 30. war ich für den Sylvestereinkauf noch im Schlaraffenland der leiblichen Genüsse, soweit das Auge reicht, unterwegs und am 2. Januar ist nichts mehr davon zu erkennen. Sozusagen kompletter Szenenwechsel. Nur noch Gesund, Vital und Wellness im Sortiment. Schlank und fit sind die headlines die einen auf dem Streifzug begleiten.

Szenenwechsel im Supermarkt vom Schlemmerland zu Fit & Gesund innerhalb von 24 Stunden.

Ok, vielleicht hier und da noch ein paar müde,  da schon so blaß aussehende, Lebkuchen mit rotem Wapperl und fast schon warnend mit der Aufschrift Sonderangebot versehen. Mehr nicht. Das war´s. Vielleicht aber liegt es auch einfach nur an dem Kontrast zu all der Frische, die einen zum Jahresstart umgibt und die Lebkuchen umso mehr alt aussehen lässt…. Wer weiß?  Oder sie machen einen nach den Tagen der Völlerei auch tatsächlich einfach nicht mehr an.

 

Vorsatz No. 2 mehr Bewegung

Jedenfalls ist diese Jetzt-geht’s-los-Stimmung überall zu spüren.  Alle fühlen sich so frisch, einfach hoch motiviert. Ja überall weht der Wind des Neuanfangs. Die Fitness Studios sind gut besucht, manche Kurse streckenweise völlig überfüllt, Sportgeschäfte machen ihren Umsatz des Lebens. Ich kenne das gut aus meinen Yogastunden :-). Vermutlich machen am Jahresanfang auch Diätprodukte und Nahrungsergänzungsmittel ihr Geschäft des Jahres. Das ist das Schöne an unserer Konsumwelt – erst rein damit, dann raus damit 🙂

Und genau diese Ich-veränder-die-Welt-Atmosphäre, durfte ich in der ersten Januarwoche auch im Schwimmbad erleben. Es war gesteckt voll. Ungefähr wie im Sommer in Rimini oder so. Der Unterschied war wirklich bemerkenswert. Woher ich das weiß? Unsere Kids haben das Schwimmen für sich entdeckt. Somit waren wir auch zwischen den Jahren im Hallenbad. Und was soll ich sagen, vor dem Jahreswechsel trafen wir auf gähnende Leere. Wirklich, es war fast nix war los. Das fand ich persönlich sehr  angenehmen. Eine Woche später fühlte man sich, wie auf einer Stehparty, nicht wie eine Wassernixe in Ausbildung.

Aber was ich wirklich sehr erstaunlich fand, war die Art der Fortbewegungen im Wasser, die es seit 2018 gibt. Was ist denn da passiert? Vorsätze hin oder her. Vielleicht gab es diese seltsamen Trendsportarten auch schon im letzten Jahr, aber ich muss zugeben, ich war platt, was mir da geboten wurde. Zugegen, normalerweise bin ich Zeiten im Schwimmbad, wo man mit Kindern geht. Also eher tagsüber.  Und somit bekomme ich natürlich zwangsläufig auch nicht die aktuellen Wassersporttrends mit. Früher war das anders, da war ich nur abends. Tja, so ändern sich die Zeiten… 🙂

Vorsätze und andere Routinen ohne damit Baden zu gehen #changenow

Vorsätze und andere Routinen- ohne damit Baden zu gehen #changenow

Jedenfalls waren wir vergangenen Mittwoch, abends.  Wegen Ferien und Abenteuer und so…. 😉 Da bin ich Ihnen begegnet, diesen Trendsettern. Also mal ehrlich, irgendwo hört´s doch auf. Man kann doch nicht als Mann mit seinem schwimmenden Bauchweg-Gürtel und einem dazu passendem  Neoprenstirnband, Schwimmbrille und Nasenklemme durchs Schwimmerbecken joggen. Ich vermute das Stirnband soll nicht den Griff an den Kopf ersetzen, sondern sorgt für flowing Musikinput. Damit man den move entsprechend übertragen kann…

Aber Leute, das geht doch nicht! Wie schaut das denn aus? Das kann doch kein erstgemeintes Ziel sein, oder?

Und was heißt joggen. Es erinnert eher  an im „Sylverster-Stallon-Style- rhymthmische-Kickboxgymnastik-absolvierend-dabei –durchs-Wasser- wandeln“. Was ist das bitte?!?

Auch Wasserwalking,  Aquagym und was weiß ich denn alles, konnte ich oder musste ich ertragen. Unglaublich! Dann schon lieber direkt übers Wasser gehen, jesus christ!

 

Vorsatz No. 3 wieder öfter mal Baden gehen

… ich nenne es extra nicht schwimmen! Zurück zum Thema:

Muss man denn alles optimieren, verbessern, vermarkten, updaten oder releasen? Kann man denn im Schwimmbad nicht einfach schwimmen oder eben Baden gehen ? Denn genau das war nicht möglich. Ich konnte keine einzige Bahn schwimmen.

Gott sei Dank gab es eine abgetrennte Bahn – einen Schwimmerbereich. Aber hier hatten sich leider auch ein paar Gastspieler eingefunden, die wiederum vermutlich ebenfalls keine Lust auf das Kasperltheater von nebenan hatten. Doch in der „fast line“ waren sie auch nicht wirklich gut aufgehoben.

So werden Vorsätze natürlich schneller eliminiert, als man denken kann.  Da will man nach der Arbeit ein paar Bahnen ziehen und es gelingt einem einfach nicht, weil die Schwimmer outgesourct wurden. Das geht doch nicht! Das frustriert unglaublich!

Ein Herz für Schwimmer

Dann sollen sie doch wenigstens  jeweils extra einen Hampelmannbereich und einen ich-mag- die- Haare- nicht- nass- machen-geh- aber- trotzdem- Schwimmen -Bereich zur Verfügung stellen und meinetwegen noch extra eine Waterwalker lane neben die fast lane der oldschool Schwimmer einrichten. Aber bitte lasst uns nicht im Stich! Gibt uns eine Chance! Oder brauche ich jetzt einen Badeanzug mit der Aufschrift „ ein Herz für Schwimmer“ oder eine Badehaube mit dem Wapperl „ Ich bremse auch für Schwimmer“. Natürlich rot leuchten und genauso abschreckend ,wie die alten Lebkuchen im Supermarkt.

 

Vorsatz No. 4 Ängste überwinden

Doch damit nicht genug. Das städtische Hallenbad bot mir an diesem Abend noch eine ganz persönliche Krönung. Zugegebenermaßen hatte ich wieder eines dieser Bedürfnisse, die bei mir gerne aus dem Nichts auftauchen und dann auch sofort, quasi ad hoc Beachtung finden wollen. Schlimm, schlimm.

Jedenfalls hatte ich plötzlich den Drang vom Sprungturm zu springen. Das habe ich meines Erachtens das letzte mal mit 16 gemacht, oder so. Aber es ploppte auf, das Bedürfnis, einfach so, aus dem Nichts.

Wie von Geisterhand geführt marschierte ich erst schnurstracks auf s Einser und sprang mit einem astreinen Köpfer hinein. Zumindest fühlte es sich so an. Gesehen hab ich ihn ja nicht…. 😉

„Das lief ja gut“, dachte ich und machte mich gleich auf dem direkten Weg zum Dreier, wo ich ähnliches im Schilde führte. Wohlgemerkt Dreier nicht Dreihunderter! Oben angekommen, nahm ich den Elan noch mit und ging damit direkt aufs Sprungbrett…. ungefähr bis zur Mitte.

Vorsätze und andere Routinen ohne damit Baden zu gehen #changenow

Ängste überwinden macht stark und selbstbewusst

Doch hier rannte ich mit meinem ganzen Elan volles Rohr gegen eine Wand. „Dong!“  Zum 2. Mal stellte ich mir die Frage: „Was ist das denn?“

Es war echt so,  als wäre ich gegen etwas gelaufen. Ich federte sogar leicht zurück. Dafür zitterten meine Knie, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Sie waren weich wie Butter.

Völlig verwirrt ging ich wieder an den Anfang und lies dem kleinen Jungen hinter mir, der schon ungeduldig wartete, den Vortritt. Dieser ging, mindestens genauso locker vor wie ich ( also bis dahin habe ich schon mal alles richtig gemacht :-))… und…zack weg war er. Er sprang einfach hinunter.

„Ha“, dachte ich. „Genauso geht das“. Also lief ich wieder los, diesmal erreichte ich das vordere Drittel des Sprungbretts bis ich ein zweites Mal gegen eine imaginäre Wand lief. „Das gibt s doch nicht“, dachte ich. Diesmal spürte ich auch ganz deutlich mein Herz rasen. Es klopfte bis zum Hals. Die Knie waren wieder oder vielleicht auch immer noch weich, wie Wackelpudding. So, dass ich kaum stehen konnte. Mir zog es den Bauch samt Unterlaib so zusammen, dass ich das Gefühl hatte, den zugeschnürten Nikolaussack verschluckt zu haben. Der allerdings jetzt noch mal fest nachgezurrt werden musste.

Ganz klein ging ich wieder zurück und lies eine ganze Horde kids an mir vorbei ziehen und sich ins „Unglück stürzen“. „Das gibt s doch gar nicht“, sagte ich zu mir. „Vor was hast du denn Angst? Was soll passieren?“ Ich war wirklich, wirklich beeindruckt von dieser riesigen Angst, die mich voll vereinnahmte.  Ich war wie gelähmt, nix nutzte. Die besten und logischsten Argumente konnte meine körperlichen Reaktionen nicht mildern. Ich machte mir sprichwörtlich fast in die Hose.

Da kam ein Mädel kam von hinten auf mich zu, streichelte mich zart am Arm und sagte: „Soll ich sie hinunter begleiten?!“ Mein Lächeln war wie eingefroren, meine Haltung auch. Ich konnte mich noch nicht mal vom Fleck rühren. Dann ging sie an mir vorbei und sprang schulterzuckend hinunter. Als sie nach einer gefühlten halben Ewigkeit wieder neben mir stand, versuchte sie es mit einer anderen motivierenden Taktik: „Es ist wirklich nicht so schlimm, wie es aussieht. Ich hatte beim ersten Mal auch große Angst. Aber es ist echt nicht schlimm, glaub mir. Sollen wir zusammen springen?!“  Ich antwortete mit trockener Kehle:“ Ich weiß, früher habe ich das auch immer gemacht….“ und kam mir in diesem Moment wieder größter looser auf Erden vor.

Zwischenzeitlich hatte sich ein paar der größeren Jungs unter dem Sprungturm versammelt und fingen an zu tuscheln und zu lachen. … Irgendwie kann ich das Verstehen!

„Was mach ich jetzt bloß?“, schoß es mir durch den Kopf. Dann hörte ich aus dem Stimmengewirr meine Kleinen heraus. „ Mama, du bist die Beste. Mama, du schafft es!

 

Vorsatz No. 5 Komfortzone verlassen oder wenigstens ausbauen

Und was dann passierte, war phänomenal. Es traf mich mitten ins Herz und ich fühlte mich plötzlich unglaublich stark und mutig! Jetzt hatte ich das Gefühl, dass diese Wand gegen die ich vorher gelaufen bin, hinter mir war und mich förmlich vorwärts schob. Da stand ich nun am Sprungbrettende, krallte noch ein wenig die Zehen um selbiges und…. und und AHHHHH! sprang. Wow, what a feeling! I can ´t believe it…… Dieser kurze Moment der Überwindung und dann diese unendliche Gefühl der Freiheit – einfach unglaublich!

 

Vorsätze und andere Routinen ohne damit Baden zu gehen #changenow

Vorsätze und andere Routinen ohne damit Baden zu gehen #changenow

Ich kann niemanden sagen, wie gut das getan hat! Und genau das ist, das, was ich dir mit dem heutigen Blogbeitrag mitgeben möchte. Vorsätze sind etwas geniales, wenn sie dich fordern.  Wenn sie vielleicht Überwindung kosten, aber vor allem wenn sie ein Herzenswunsch sind. Lass all die langen Listen weg und suche dir eine Sache, die du wirklich in Angriff nehmen willst. Etwas, wofür du alles geben willst. Lerne schwimmen, aber richtig. Werde der Beste, die Beste Kraulerin im ganzen Stadtgebiet. Schwimm um dein Leben.

Mach etwas, was dich richtig stolz macht! Etwas, wo du deine Angst überwindest und deinen Mut ganz deutlich spürst. Etwas das dich ganz stark und groß und mutig werden lässt. Es muss gar nicht spektakulär sein, wie ein Fallschirmsprung oder so, sondern einfach nur etwas, wo du deine ganz persönliche Grenze überwindest. Solche „Mutproben“ lassen dich wachsen und dich selber einfach spüren. Und das tut unglaublich gut. Und diese Vorsätze ziehst du dann auch durch. Somit werden es Zeile die du erreichst und das macht dich in Folge ganz automatisch glücklich und wirklich, wirklich selbstbewusst. Denn du lernst dich trauen, du lernst dir zu vertrauen.

Also was hast du schon lange nicht mehr gemacht? Oder was wolltest du schon immer machen? Such dir etwas, was beim bloßen Gedanken Herzklopfen verursacht und mache es in den nächsten 24 Stunden. Geh die Dinge an. Verschiebe deine Grenzen und erweitere damit deine Komfortzone.

Wenn du dein Leben ändern willst, dann lebe deine Änderung.

Jetzt.

Und wenn du Lust hast, dann poste doch deine Veränderung, deinen „Sprung vom Dreier“ deinen Change2018 unter dem hashtag #changenow. Egal ob du deine Story hier, auf Facebook oder Instagram teilst, hol dir die mutmachenden Rufe von uns. Wir unterstützen dich!

Be.here.now.

 

Alles Liebe

Deine Yvonne

Bewegung ist Leben - überwinde das Gefühl "zu Müde für Sport" - hab einfach Spaß

Du kommst einfach nicht Wallungen oder bist oft zu müde für Sport?

Ich bin gerade zu Müde für Sport – muss ich mich immer bewegen und schwitzen?

Nicht immer aber immer wieder.
Denn das braucht unser Organismus. Erstens um mal so richtig in Wallung zu kommen, Grenzen zu spüren oder zu erspüren, sie evtl. auch zu überschreiten und durch diese Leistungen zu wachsen.

Aber auch um den Körper zu reinigen, zu entgiften. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Verbrennungsmotor im Auto. Es darf schon mal ordentlich gekesselt werden… Tun wir es nicht, werden wir träge und zu Müde für Sport.

Bewegung ist Leben überwinde das Gefühl zu Müde für SportÄnder deine Herangehensweise und bring dein Aktivitätslevel on the top!

Du denkst:“Jaaaa, ich weiß! Das würde ich auch sehr gerne tun und habe ich mir auch zum wiederholten Male fest vorgenommen. Aber …..ich kriege es einfach nicht hin. Abends bin ich immer so müde, außerdem war ich die ganze letzte Woche war ich auf Geschäftsreise. Die Woche davor war das Wetter schlecht. Und diese, bin ich erkältet und kann und will keinen Sport machen. Außerdem wird es jetzt eh schon immer so früh dunkel…..“

Und ich sage dir:“ Du hast recht! Dann lass es lieber sein. Mach es dir heute Abend mit ein paar Chips oder Sweetys, eingekuschelt in einer Decke, bei einem Glas Rotwein, richtig gemütlich und bemitleide dich selbst.“ Lass doch die anderen schwitzen. Koste es aus, dass das Leben dir einfach keine Chance gibt.
JA, du bist die Ärmste aller Armen.
Neeeiiin!!!!, natürlich nicht!

Geh es spielerisch an, wie Kinder – nicht verbissen.

 

Vielleicht bist du Müde von der Routine?
Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Genau deswegen stecken wir in so vielen Routinen fest. Diese sind aber in den seltensten Fällen wirklich gewinnbringend. Denn: sie langweilen, nerven, sind uninteressant und wir schalten ganz schnell auf Autopiloten um.  Wir geben mal wieder das Steuer aus der Hand und machen etwas ohne uns bewusst dafür zu entscheiden. Dabei liegt doch der Reiz oft im Neuen, Unbekannten. und vor allem macht es uns viel zufriedener, wenn wir etwas aktiv entscheiden.

Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung.

Darum nichts wie raus aus dem Sumpf des Selbstmitleids und rein in die Sporthose. Vergiss aber bitte nicht, die Brille mit den schönen gelben Gläser aufzusetzen. Denn die macht das Wetter da draußen schön und hell und freundlich und überhaupt scheint dann die Sonne, nur für dich.
Nein, ernsthaft. Wieso neigen wir immer dazu, alle äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen, wenn wir die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht durchziehen?

Das hat einen ganz einfachen Grund:

Weil wir uns unrealistische oder besser gesagt nicht der JETZT-Situation angepasste Ziele setzen. Von 0 auf 100 in weniger als einer Sekunde.

Blick mal zurück 
Davon hast du sicher schon gehört. Erinnere dich noch mal an deine Kindheit zurück. Zum Beispiel, wie du lesen und schreiben gelernt hast. Das ging auch nicht von heute auf morgen. Jeden Tag hast du Zeit und Muße investiert, um diese Fähigkeit zu erlernen. Da hast nicht von dir erwartet, dass eine Woche nach Schulbeginn, die Buddenbrooks liest. Und sicher wärst du nicht auf die Idee gekommen, deine Lehrerin, den Schulbusfahrer oder vielleicht sogar deine Ballettlehrerin dafür verantwortlich zu machen, stimmt s? Und warum nicht?

Weil du keine Erwartung an dich gestellt hast. Du warst dir sicher, dass du lesen und schreiben lernen wirst. Deswegen gehst du ja schließlich in die Schule. Wann und wie genau, das hat dich gar nicht interessiert. Dafür haben dich aber Interesse und Neugier Schritt für Schritt an dein Ziel gebracht.

Tue die Dinge die dir Spass machen und der Rest kommt von alleine.

Bewegung ist Leben - überwinde das Gefühl "zu Müde für Sport" - hab einfach Spaß
Was ich damit sagen will, wenn du dir Druck aufbaust und den Spass an der Bewegung an sich verlierst, dann ziehst du deinen Plan definitiv nicht durch. „Ich mache jetzt jeden Tag Sport. Darum gehe ich jetzt 3x Woche laufen und 2 x Woche in Pilates. Und am Wochenende fahre ich 100 km Fahrrad. Ich muss jeden schwitzen, komme was wolle.“

Wie findest du das?

Wie fühlt sich das an?
Wahrscheinlich, wie eine Pflicht, ein Müssen, oder ? Und genau das, entwickelt sich binnen kurzer Zeit zu einem Gefühl von Ballast. Daraus entsteht dann sofort schlechtes Gewissen, wenn ich nicht genau das einhalte, was ich geplant habe. Und wie, soll mir bitte etwas gut tun, wenn ich dazu eine negative Grundeinstellung habe? ES ähnelt gefühlsmäßig eher einem Korsett von Verpflichtungen anstatt Spass bei der Sache, oder?

Es macht einen großen Unterschied, wie ich meine Ziele verfolge.

Jetzt drehe ich den Spieß einfach mal um. Was wäre, wenn du dir jeden Tag überlegst, nach was dir heute ist?

Also den Focus darauf lenken, was dir heute besondere Freude machen oder besonders guttun würde. Und das ist jetzt die Brille mit den gelben Gläsern, von der ich vorher sprach. Denn auf einmal spielt die Uhrzeit, das Wetter, die Tageszeit oder sonstige Umstände, keine Rolle mehr. Du suchst dir nämlich genau diese Aktivität, den Sport, deine Art der Bewegung raus, die dir gerade am besten erscheint.

Die, die dir gerade Spass  machen würde, die deinen Akku auflädt und nicht eine, die dich am Ende sogar noch aussaugt und schwächt.

Wenn du mit deinem Gefühl statt mit deinem Verstand entscheidest, wirst du ganz oft die richtigen Entscheidung treffen!

Und siehe da, anstatt deine Laufschuhe ins Eck und dich wieder gefrustet auf die Couch zu hauen, weil es draußen in Strömen regnet, packst du beim nächsten Mal vielleicht deine Schwimmsachen und gehst oder steckst eine Pilates DVD in den Recorder hast daheim deinen Spass damit. Du machst, wonach dir gerade ist.

Merkst du den Unterschied?
Probiere es aus. Ich bin gespannt, was du berichtest. Lass mich und auch die anderen doch daran teilhaben.
Diese Regel gilt übrigens auch für das Thema Essen, davon berichte ich in einem anderen Artikel.

Und noch was: Streich doch die Woche das Wort MÜSSEN mal komplett aus deinem Wortschatz. Damit baust du dir nur künstlich Druck auf. Es entsteht wieder ein Gefühl von fremdbestimmt sein. Dabei wollen wir doch alle unserer Leben selbstbestimmt leben, oder? … Ich bin gespannt wie leicht oder schwer dir das fällt. Mir ist aufgefallen, dass ich das Wort ziemlich häufig benutze. Und es ganz weg zu lassen, ist ehrlich gesagt gar nicht so leicht.

 

Alles Liebe

Yvonne

NUTZE DAS HALBFINALE HEUTE ALS DEINEN PERSÖNLICHEN ANSTOSS

HALBFINALE HEUTE – VIELLEICHT EIN ANSTOSS FÜR DICH

“Ohne Schweiß, kein Preis” oder “Von nix kommt nix”. Volksweisheiten, die wir alle kennen, aber gerne als leere Worthülsen an uns vorbei ziehen lassen……

Sorry. So wird das aber nix. Weder mit deiner Bikini-Figur, noch mit deiner mentalen Verfassung oder anderen Zielen, die du erreichen willst. Nur wer sich bewegt, geistig und körperlich, kommt auch voran.

Also bring dein Aktivitätslevel on the top! Du denkst:“Jaaaa, ich weiß! Das würde ich auch sehr gerne tun. Ich habe es mir ja auch ganz fest und zum wiederholten Male vorgenommen. Aber ich kriege es einfach nicht hin. Die ganze letzte Woche war ich auf Geschäftsreise. Die Woche davor war das Wetter schlecht. Und diese, ist es zu heiß. Außerdem war ich letzte Woche erkältet und kann deswegen noch keinen Sport machen.”

Und ich sage dir: “Du hast recht! Dann lass es einfach. Lass es lieber sein. Mach es dir lieber heute Abend mit einer Tüte Chips und einem Spritz gemütlich auf der Coach, guck das Halbfinale und bemitleide dich spätestens morgen wieder selbst. Lass doch die anderen schwitzen. Koste es aus, dass das Leben dir einfach keine Chance gibt. JA, du bist die Ärmste aller Armen. Neeeiiin!!!!, natürlich nicht! Lass nicht zu, dass die 22 Jungs auf dem grün, die “nur einem Ball hinterherlaufen” dir die Show stellen. Du hast es genauso verdient, wie sie. Nur dann musst du halt auch den selben Einsatz bringen…. So einfach ist das.

Vielleicht brauchst du nur eine neue Brille?

So und jetzt raus aus dem Sumpf des Selbstmitleids und rein in die Sporthose. Vergiss aber bitte  nicht dir richtige Brille, die mit den schönen gelben Gläsern. So, wie sie auch viele Radfahrer bei wechselhaften, bewölkten Wetter tragen. Damit bist du nicht nur hip, sondern auch total gut drauf…. ? Denn die macht das Wetter da draußen schön – egal wie es wirklich ist. Dann scheint die Sonne, nur für dich.

Nein, ernsthaft. Wieso neigen wir immer dazu, alle äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen, wenn wir die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht durchziehen? Das hat einen ganz einfachen Grund: Weil wir uns unrealistische oder besser gesagt, nicht der JETZT-Situation angepasste Ziele, stecken.  Von 0 auf 100 in weniger als einer Sekunde. Auch mit den Zielen verhält es sich, wie mit einem Eisberg. Es ist sehr viel Arbeit, Energie, Schweiß und Durchhaltevermögen notwendig. Auch wenn man oberflächlich die Größe und Umfang des ganzen Eisbergs, nicht erkennen kann.

Blick mal zurück

Davon hast du sicher schon gehört. Erinnere dich noch mal an deine Kindheit zurück. Zum Beispiel, wie du lesen und schreiben gelernt hast. Das ging auch nicht von heute auf morgen. Jeden Tag hast du Zeit und Muße investiert, um diese Fähigkeit zu erlernen. Da hast nicht von dir erwartet, dass eine Woche nach Schulbeginn, die Buddenbrooks liest. Und sicher wärst du nicht auf die Idee gekommen, den Hausmeister der Grundschule, den Schulbusfahrer oder vielleicht sogar deine Ballettlehrerin dafür verantwortlich zu machen, wenn das Lesen nicht auf Anhieb klappt. stimmts? Und warum nicht? Weil sie erstens damit gar nichts zu tun haben und zweitens, du selber gar nicht so hohe Erwartung an dich gestellt hast.  Höchstens deine Eltern, aber das ist wieder ein anderes Thema….. Jedenfalls warst du dir sicher, dass du lesen und schreiben lernen wirst. Deswegen gehst du ja schließlich in die Schule. Wann und wie genau, das hat dich nicht interessiert.  Dafür haben dich aber deine Neugier und deine Offenheit, Schritt für Schritt an dein Ziel gebracht. Also kein Müssen, kein Zwang.

Tue die Dinge die dir Spaß machen und der Rest kommt von alleine.

Was ich damit sagen will, wenn du dir Druck aufbaust und den Spaß an der Bewegung an sich verlierst, dann ziehst du deinen Plan definitiv nicht durch. „Ich mache jetzt jeden Tag Sport. Darum gehe ich jetzt 3 x die Woche laufen und 2 x die Woche in  Yoga. Und am Wochenende fahre ich 100 km Fahrrad. Ich muss jeden Tag schwitzen, komme was wolle.“  Wie findest du das? Wie fühlt sich das an?

Wahrscheinlich, wie eine Pflicht, ein Müssen, oder ? Und genau das, entwickelt sich binnen kurzer Zeit zu einem Gefühl von Ballast. Daraus entsteht dann sofort schlechtes Gewissen, wenn ich nicht genau das einhalte, was ich geplant habe. Und wie, soll mir bitte etwas gut tun, wenn ich dazu eine negative Grundeinstellung habe? Es ähnelt gefühlsmäßig eher einem Korsett von Verpflichtungen anstatt Spaß bei der Sache, oder? Dein Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg! Starte deine Mindeset-Revolution. Falls du mehr dazu erfahren möchtest, vereinbare doch eine kostenlose “Watershed-Session” mit mir. Das Erstgespräch bringt dir mit Sicherheit Orientierung und neue Ansätze, um Veränderung tatsächlich anzustoßen.

Es macht einen großen Unterschied, wie ich meine Ziele verfolge.

Jetzt drehe ich den Spieß einfach mal um. Was wäre, wenn du dir jeden Tag überlegst, nach was dir heute ist. Also den Focus darauf lenken, was dir heute besondere Freude machen oder besonders gut tun würde. Und das ist jetzt die Brille mit den gelben Gläsern, von der ich vorher sprach. Denn auf einmal spielt die Uhrzeit, das Wetter, die Tageszeit oder sonstige Umstände, keine Rolle mehr. Du suchst dir nämlich genau diese Aktivität raus, die dir gerade am Besten erscheint. Ganz einfach: an der du Spaß hast! Und siehe da, anstatt deine Laufschuhe ins Eck und dich wieder gefrustet auf die Couch zu hauen, weil es draußen in Strömen regnet, packst du beim nächsten Mal vielleicht deine Schwimmsachen und gehst ins Schwimmbad oder suchst dir ein gutes Yoga-Video auf google oder im Internet. Oder du machst eine Online-Session mit mir…?!? Du siehst, deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du machst, wonach dir gerade ist. Merkst du den Unterschied?

Probiere es aus. Ich bin gespannt, was du berichtest.

Diese Regel gilt übrigens auch für das Thema Essen, davon berichte ich in diesem Artikel