Was hab ich eigentlich vom Fasten? Nichts ausser ….

Was hab ich eigentlich vom Fasten? Nichts ausser ….

Derzeit ist es in aller Munde – das Thema Fasten. Jeder redet davon, aber lange nicht jeder tut es. Wie ist es mit dir?

Was bringt eigentlich das Fasten und warum solltest du es auf jeden Fall mal ausprobieren? Ich will dich heute dazu motivieren es einfach mal auszuprobieren. Du wirst erstaunt über die schnelle und umfassende Wirkung vom Fasten sein. Und was hast du schon zu verlieren?

Mit diesem Artikel erfährst du, in welchen 9 Lebensbereichen du Fasten integrieren und direkt spüren kannst. Und ich lade dich ganz herzlich in meine Community auf Facebook #40TagefastenmitYvonne ein.

40 Tage fasten mit Yvonne

Fasten ist -wie den Alltag aus der Vogelperspektive zu betrachten

 

Laut Wikipedia wird Fasten als die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg, üblicherweise für einen oder mehrere Tage, bezeichnet.

Das Wort stamm aus dem althochdeutschen „Fastēn“ und bedeutet ursprünglich festhalten. Auch das aus dem gotischen stammende fastan  spiegelt die Bedeutung von „(fest)halten, beobachten, bewachen“.

Da stelle ich mir die Frage, geht es um das Festhalten und Beobachten eines Vorsatzes, den man bis zum Schluss durchzieht oder geht es um das Ende des Festhaltens negativer Verhaltensmuster? 

Wie auch immer. Fakt ist, dass du meinen einer zeitweisen Enthaltsamkeit auf jeden Fall alte Muster durchbrichst und die ein oder andere Lebensgewohnheit hinterfragst. Und genau das ist für mich auch der wesentliche Kern des Fastens. Das genau, macht Fasten auch so wertvoll.

Beim Fasten geht es vor allem darum, seinen eigenen Willen zu stärken, Sein Vertrauen in die Fähigkeit ein Ziel zu erreichen, sich dabei nicht ablenken zu lassen und die Aufmerksamkeit vom nach Außengerichtet sein, wieder nach innen zu lenken.

40 Tage fasten mit Yvonne
Die Abkehr vom dem Einen ist damit gleichzeitig eine Hinwendung zu etwas anderem, etwas Neuem. Das kann vor allem in schwachen Momenten helfen, stark zu bleiben. Und es kann ganz neue Wege öffnen. Oft bringt ein neues Verhalten eine ganz andere Sichtweise und initiiert tatsächlich Veränderung. Ein Buch lesen statt den Fernseher einzuschalten oder eine Tasse Tee statt Kaffee trinken kann einen Stein ins Rollen bringen.

Hier nun die 9 Bereiche in denen du echte Lebensveränderungen durch Fasten bewirken kannst.

bewusst essen während der 40 Tage Fastenzeit

Ernähre dich bewusst – esse mit allen Sinnen und sei dankbar.

Entgiften durch Ernährungsumstellung – einfach aber effektiv

Du bist was du ist. Doch sind wir uns wirklich bewusst darüber, was wir so Tag für Tag zu uns nehmen?

Also ich nicht immer, wenn ich ehrlich bin. Wie oft kommt es vor, dass ich mir einfach so etwas in den Mund schiebe, ohne darüber nachzudenken, ob ich Hunger oder überhaupt Lust darauf habe, es mir schmeckt, wie es riecht und was es überhaupt ist.

 

Und das, obwohl ich schon ein Mensch bin, der generell auf seine Ernährung achtet, kein Fleisch isst und es liebt Mahlzeiten zu zelebrieren. Doch, jedes Mal wieder, wenn ich in die Fastenzeit starte, bin ich über diese Wirkung, über das bewusst werden meines „alltäglichen Verhaltens“ erstaunt.

Und jedes Mal reagiert auch mein Körper darauf. Es dauert immer 2 bis 3 Tage, bis er sich an die neue „Lebensart“ gewöhne. Hier die wichtigsten 5 Stellschrauben um dein Wohlbefinden um 100% zu steigern:

  • Kein Zucker
  • kein Alkohol
  • kein Kaffee
  • keine Fertig- und/oder Weißmehlprodukte
  • Abendessen möglichst oft canceln

 

Dafür aber

  • Wasser, Wasser , Wasser – direkt nach dem Aufstehen schon mal ein großes Glas, dann den ganzen Tag über und abends bevor ich ins Bett gehe noch mal ein Glas extra, bevor ich ins Bett gehe.
  • Jede Speise mit Liebe zubereiten und mit Dankbarkeit segnen. Man kann es auch beten nennen. Zeit lassen beim Essen, nur in Ruhe am Tisch essen.
  • gründlich kauen.
  • 80 % Obst, Gemüse, Beeren, Salat.

 

ganz viel Wasser bei 40 Tage fasten mit Yvonne

Wasser, Wasser, Wasser – dadurch regst du die Nierentätigkeit an und entgiftest.

Ordnung schaffen und en Informationsfluss stoppen

Man könnte auch sagen: einmal fach auf Durchzug schalten. Nicht alle Informationen, die uns erreichen sind wichtig. Lass mal gut die Hälfte an dir vorbei ziehen und bei dem Rest, schaue genau hin und frag dich, ob es dich deinen Zielen näher bringt. Wenn nicht, weg damit.

Absolute Fernsehabstinenz und limitierte Handy/Internet & Socialmedia Zeiten.

Daheim mal wieder richtig ausmisten. Vom Büro bis zum Kleiderschrank. Von den Küchenschränken bis zum Medizinschrank. Reine machen. Newsletter, die dich nicht wirklich interessieren oder weiterbringen abmelden, Abos kündigen.

Das entlastet nicht nur den Computer, die Schränke, sondern auch deinen Kopf und deine Seele. #lebeleicht

Beziehung zu anderen

Schau dir die Beziehungen an, zu deinen Mitmenschen. Man sagt, ein Mensch sei der Schnitt aus den 5 Personen mit denen man sich umgibt. Passen dir diese Menschen? Bringen Sie dich weiter, schätzen und inspirieren sie dich? Was gibst du anderen? Wo kannst du mehr investieren und wo solltest du lieber weniger Energie hinein legen?

Lass Menschen ziehen, die du nicht halten kannst und gebe damit Neuen die Chance in dein Leben zu treten. Und ganz wichtig: Löse dich von Menschen, die dir nicht gut tun.

Wahrnehmung der Aussenwelt

Wir stecken so fest in unserem Alltag, in unseren Rollen und Verhaltensmuster, dass wir gar nicht merken, dass wir in einem Fahrwasser stecken und sich alles wiederholt. Das spiegelt sich auch in unseren Gedanken wieder. Diese drehen sich letztlich ständig im Kreis. Die meiste Zeit verschwenden wir damit „Probleme zu lösen“ oder uns mit der Meinung anderer zu beschäftigen.

Warum ist es uns wichtig, was andere über uns denken, wie wir nach außen wirken und möglichst viele Trophäen zu sammeln? Weil wir nach Anerkennung suchen. Diese bekommen wir aber nur kurzfristig und dann fängt wieder alles von vorne an.

Aber das Glück liegt in dir. Dreh das ganze doch mal um. Frag dich: Was sagt mir meine Aussenwelt, mein Verhalten, mein Besitz. Was bedeutet es mir selber? Und was
Begreife, dass aller Konsum, aller Besitz, alle Schönheitsideale und jeglicher Körperkult uns letztlich nur von uns selber ablenken, wenn nicht sogar noch mehr entfernen. Zufriedenheit erfährst du dadurch nicht.

Obgleich sie wunderbare Begleiter sind, wenn man lernt sie aus der richtigen Perspektive zu betrachten und ihnen nicht zu viel Gewicht schenkt. Sie machen unser Leben bunter, schöner, vielfältiger…. aber mach dir klar: sie sind nicht lebensbestimmend.
Das spürst du wieder ganz deutlich, wenn du dich diesen Dingen mal für eine Zeit entziehst. Schränke bewusst deinen Konsum ein. Betreibe mehr Seelenpflege und lass den ein oder anderen „Pflichttermin“ mal sausen. Kümmere dich lieber um dich. Sei ein bisschen bescheidener, einschränkter, übe Verzicht und du wirst feststellen: „Je weniger ich habe, desto weniger brauche ich.“ Das ist sooo befreiend.

Spreng die Fesseln der Gewohnheit durch Fasten

Spreng die Fesseln der Gewohnheit durch Fasten

Verbesserung deines Körpergefühls

Das eindrücklichste Gefühl beim Fasten, ist natürlich die Verbesserung deines Körpergefühls. Bei mir setzt es bereits nach drei Tagen ein. Die ersten Tage sind, zugegebenermaßen schon anstrengend, da der Körper wirklich auf diesen Entzug reagiert. Das haut echt rein. Wahnsinn! Ich habe Kopfweh, fühl mich miserabel, schlapp und ausgelaugt, bin total müde und unmotiviert, hab einen Blähbauch und allgemeine eine unruhige Verdauung…. Geh an solchen Tagen ganz viel an die frische Luft und sorge für ausreichend Schlaf.
Wenn du es überstanden hast, dann fühlst du dich echt wie neu geboren. Und das ist erst der Anfang! Der Witz ist, mit Abnehmen hat das noch lange nichts zu tun. Trotzdem wirst du deinen Körper ganz anders wahrnehmen.

Dieses Gefühl, sich von Tag zu Tag fitter, leichter, beschwingter, energiegeladener und einfach wohler zu fühlen, ist unbezahlbar.

Und genau das ist auch der positive Effekt, der durch das Fasten entsteht. Du lenkst die Aufmerksamkeit auf dich. Du pflegst deine Seele und deinen Körper. Stell alles unter das Motto: Einfach mal anders. Verwöhn dich doch morgens mal mit einer Gesichtsmassage anstatt dir einen Kaffee zu machen. Dafür trinkst du direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser öffnest das Fenster und lauscht dem Vogelgezwitscher, statt den Nachrichten. Hol den Tag in deinen Körper und du wirst ganz anders in diesen starten.… versprochen.

Frischen Wind in der Partnerschaft

Wie bereits erwähnt, ändern sich auch Denkstrukturen, sobald man sein Verhalten ändert. Das gilt für alle Bereiche. Werde dir in solch „bewussten Zeiten“ klar darüber, wer neben und mit dir durchs Leben geht. Was schätze ich so an meinem Partner? Welche Geste/Mimik liebe ich an ihm? Womit bringt er mich zum Lachen? Was war der Auslöser, als der Funken übersprang und was hat unsere Liebe entfacht? Was ist das Besondere eurer Partnerschaft? Belebt all diese Momente wieder, redet darüber.

Wir gehen immer davon aus, der andere wüsste schon, was man an ihm schätzt oder liebt. So ist es aber nicht. Lasse deinen Partner wissen und spüren, was ihr an ihm schätzt und liebt. Spüre tiefe Dankbarkeit für diese Beziehung und pflege sie mir denn je.

Berufung leben

Lebst du deine Berufung? Oder integrierst du sie wenigsten in dein Leben? Das ist so wichtig. Leider wird dieser innere Ruf im Alltag viel zu oft verschüttet und überrollt. Suche wieder bewusst danach. Die Fastenzeit lädt dazu ein. Was sind deine größten Stärken und Talente? Was geht dir leicht von der Hand? Was schätzen Menschen besonders an mir? Was habe ich schon als Kind so gerne gemacht, dass ich die Welt um mich, vergessen habe. Wovon kann ich nicht genug kriegen? Welche Themen ziehen mich immer wieder in den Bann?

Spiritualität integrieren

Bring den Zauber in dein Leben. Stell deine Antennen auf Empfang. Wünsch dir was und empfange. Glaube an die Kraft der Liebe, spüre ihre Magie. Glaube an Wunder und betrachte jeden Tag, jeden Moment, jede Blume, jeden Baum, jedes Tier und jeden Mensch als ein Wunder.

Nichts entsteht zufällig. Alles macht einen Sinn. Schau in den Spiegel und be-Wunder dich, deinen Körper. Begreife all die Wunder, die dir schon widerfahren sind. Denk darüber nach und mach eine Liste.

Wir nehmen immer alles als so selbstverständlich, doch nutze die Fastenzeit und gehe tiefer. Studiere das Leben und die Natur.

Was für eine Harmonie, was für ein Einklang und du bist ein Teil davon. Alles passt perfekt zusammen. Sei dankbar

Fasten – das sind die Folgen der nächsten Tag 🙂

  • Schöne Haut, Haare und Nägel
  • Schlanker Körper, Abnehmen
  • Guter Atem, verbesserte Mundflora,
  • kein Blähbauch,
  • fit mit weniger Schlaf, motiviert und aktiv
  • Leichter in allen Lebenslagen
  • Bessere Ausstrahlung
  • Gelassener, mehr in sich ruhend
  • Selbstbewusster
Lass es dir in der Fastenzeit besonders gut gehen

Lass es dir gehen – du hast es verdient

Also bleib am Ball – es lohnt sich. Und wenn du dich jetzt erst entschließt mitzumachen, dann bist du herzlich willkommen. Denn: Es ist nie zu spät anzufangen.

Starte jetzt in die Fastenzeit.

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