Du kommst einfach nicht Wallungen oder bist oft zu müde für Sport?

Bewegung ist Leben - überwinde das Gefühl "zu Müde für Sport" - hab einfach Spaß

Du kommst einfach nicht Wallungen oder bist oft zu müde für Sport?

Ich bin gerade zu Müde für Sport – muss ich mich immer bewegen und schwitzen?

Nicht immer aber immer wieder.
Denn das braucht unser Organismus. Erstens um mal so richtig in Wallung zu kommen, Grenzen zu spüren oder zu erspüren, sie evtl. auch zu überschreiten und durch diese Leistungen zu wachsen.

Aber auch um den Körper zu reinigen, zu entgiften. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Verbrennungsmotor im Auto. Es darf schon mal ordentlich gekesselt werden… Tun wir es nicht, werden wir träge und zu Müde für Sport.

Bewegung ist Leben überwinde das Gefühl zu Müde für SportÄnder deine Herangehensweise und bring dein Aktivitätslevel on the top!

Du denkst:“Jaaaa, ich weiß! Das würde ich auch sehr gerne tun und habe ich mir auch zum wiederholten Male fest vorgenommen. Aber …..ich kriege es einfach nicht hin. Abends bin ich immer so müde, außerdem war ich die ganze letzte Woche war ich auf Geschäftsreise. Die Woche davor war das Wetter schlecht. Und diese, bin ich erkältet und kann und will keinen Sport machen. Außerdem wird es jetzt eh schon immer so früh dunkel…..“

Und ich sage dir:“ Du hast recht! Dann lass es lieber sein. Mach es dir heute Abend mit ein paar Chips oder Sweetys, eingekuschelt in einer Decke, bei einem Glas Rotwein, richtig gemütlich und bemitleide dich selbst.“ Lass doch die anderen schwitzen. Koste es aus, dass das Leben dir einfach keine Chance gibt.
JA, du bist die Ärmste aller Armen.
Neeeiiin!!!!, natürlich nicht!

Geh es spielerisch an, wie Kinder – nicht verbissen.

 

Vielleicht bist du Müde von der Routine?
Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Genau deswegen stecken wir in so vielen Routinen fest. Diese sind aber in den seltensten Fällen wirklich gewinnbringend. Denn: sie langweilen, nerven, sind uninteressant und wir schalten ganz schnell auf Autopiloten um.  Wir geben mal wieder das Steuer aus der Hand und machen etwas ohne uns bewusst dafür zu entscheiden. Dabei liegt doch der Reiz oft im Neuen, Unbekannten. und vor allem macht es uns viel zufriedener, wenn wir etwas aktiv entscheiden.

Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung.

Darum nichts wie raus aus dem Sumpf des Selbstmitleids und rein in die Sporthose. Vergiss aber bitte nicht, die Brille mit den schönen gelben Gläser aufzusetzen. Denn die macht das Wetter da draußen schön und hell und freundlich und überhaupt scheint dann die Sonne, nur für dich.
Nein, ernsthaft. Wieso neigen wir immer dazu, alle äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen, wenn wir die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht durchziehen?

Das hat einen ganz einfachen Grund:

Weil wir uns unrealistische oder besser gesagt nicht der JETZT-Situation angepasste Ziele setzen. Von 0 auf 100 in weniger als einer Sekunde.

Blick mal zurück 
Davon hast du sicher schon gehört. Erinnere dich noch mal an deine Kindheit zurück. Zum Beispiel, wie du lesen und schreiben gelernt hast. Das ging auch nicht von heute auf morgen. Jeden Tag hast du Zeit und Muße investiert, um diese Fähigkeit zu erlernen. Da hast nicht von dir erwartet, dass eine Woche nach Schulbeginn, die Buddenbrooks liest. Und sicher wärst du nicht auf die Idee gekommen, deine Lehrerin, den Schulbusfahrer oder vielleicht sogar deine Ballettlehrerin dafür verantwortlich zu machen, stimmt s? Und warum nicht?

Weil du keine Erwartung an dich gestellt hast. Du warst dir sicher, dass du lesen und schreiben lernen wirst. Deswegen gehst du ja schließlich in die Schule. Wann und wie genau, das hat dich gar nicht interessiert. Dafür haben dich aber Interesse und Neugier Schritt für Schritt an dein Ziel gebracht.

Tue die Dinge die dir Spass machen und der Rest kommt von alleine.

Bewegung ist Leben - überwinde das Gefühl "zu Müde für Sport" - hab einfach Spaß
Was ich damit sagen will, wenn du dir Druck aufbaust und den Spass an der Bewegung an sich verlierst, dann ziehst du deinen Plan definitiv nicht durch. „Ich mache jetzt jeden Tag Sport. Darum gehe ich jetzt 3x Woche laufen und 2 x Woche in Pilates. Und am Wochenende fahre ich 100 km Fahrrad. Ich muss jeden schwitzen, komme was wolle.“

Wie findest du das?

Wie fühlt sich das an?
Wahrscheinlich, wie eine Pflicht, ein Müssen, oder ? Und genau das, entwickelt sich binnen kurzer Zeit zu einem Gefühl von Ballast. Daraus entsteht dann sofort schlechtes Gewissen, wenn ich nicht genau das einhalte, was ich geplant habe. Und wie, soll mir bitte etwas gut tun, wenn ich dazu eine negative Grundeinstellung habe? ES ähnelt gefühlsmäßig eher einem Korsett von Verpflichtungen anstatt Spass bei der Sache, oder?

Es macht einen großen Unterschied, wie ich meine Ziele verfolge.

Jetzt drehe ich den Spieß einfach mal um. Was wäre, wenn du dir jeden Tag überlegst, nach was dir heute ist?

Also den Focus darauf lenken, was dir heute besondere Freude machen oder besonders guttun würde. Und das ist jetzt die Brille mit den gelben Gläsern, von der ich vorher sprach. Denn auf einmal spielt die Uhrzeit, das Wetter, die Tageszeit oder sonstige Umstände, keine Rolle mehr. Du suchst dir nämlich genau diese Aktivität, den Sport, deine Art der Bewegung raus, die dir gerade am besten erscheint.

Die, die dir gerade Spass  machen würde, die deinen Akku auflädt und nicht eine, die dich am Ende sogar noch aussaugt und schwächt.

Wenn du mit deinem Gefühl statt mit deinem Verstand entscheidest, wirst du ganz oft die richtigen Entscheidung treffen!

Und siehe da, anstatt deine Laufschuhe ins Eck und dich wieder gefrustet auf die Couch zu hauen, weil es draußen in Strömen regnet, packst du beim nächsten Mal vielleicht deine Schwimmsachen und gehst oder steckst eine Pilates DVD in den Recorder hast daheim deinen Spass damit. Du machst, wonach dir gerade ist.

Merkst du den Unterschied?
Probiere es aus. Ich bin gespannt, was du berichtest. Lass mich und auch die anderen doch daran teilhaben.
Diese Regel gilt übrigens auch für das Thema Essen, davon berichte ich in einem anderen Artikel.

Und noch was: Streich doch die Woche das Wort MÜSSEN mal komplett aus deinem Wortschatz. Damit baust du dir nur künstlich Druck auf. Es entsteht wieder ein Gefühl von fremdbestimmt sein. Dabei wollen wir doch alle unserer Leben selbstbestimmt leben, oder? … Ich bin gespannt wie leicht oder schwer dir das fällt. Mir ist aufgefallen, dass ich das Wort ziemlich häufig benutze. Und es ganz weg zu lassen, ist ehrlich gesagt gar nicht so leicht.

 

Alles Liebe

Yvonne

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